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Juli 2020 - Verwaltungsmitarbeiter aus dem Burgenland wollen kreatives Potential im Landkreis stärken

Wie ist die Kultur- und Kreativwirtschaft im Burgenlandkreis aufgestellt? Welche Branchen sind in Naumburg, Zeitz und Weißenfels stark, welche Akteure besonders engagiert? Und warum macht es für eine Stadtverwaltung Sinn, dem dynamischen Wirtschaftszweig und seinen Bedürfnissen besondere Aufmerksamkeit zu schenken?

Diese und weitere Fragen diskutierten am 6. Juli 2020 Verwaltungsmitarbeiter aus Naumburg, Zeitz, Weißenfels und dem Burgenlandkreis im Rahmen eines kompakten STIMULART-Workshops. Sebastian Knopp, Clustermanager Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Regensburg, und Michael Wingenfeld, Veranstaltungsentwickler aus Regensburg, moderierten die Veranstaltung, gaben Input und leiteten vor allem zahlreiche intensive Gruppenarbeiten an.

Die Diskussion mit den Kollegen aus dem Burgenlandkreis erwies sich als sehr anregend. Wie sich zeigte, hatte jede Stadt sich bereits mit der Zielgruppe Kultur- und Kreativwirtschaft befasst und Kooperationsmöglichkeiten getestet. Während Zeitz durch das Kunsthaus und das Projekt Open Space schon über lange Jahre die Entwicklung kreativen Potentials in der Stadt verfolgt, hatte Weißenfels zahlreiche wichtige „Macher“ aus der Szene identifiziert. Naumburg stellte erste Ziele vor, die sich aus dem STIMULART-Kontext abzeichnen, und die zuständige Projektmanagerin des Saale-Unstrut-Tourismus brachte Erfahrungen aus dem Programm „Handgemacht“ ein.

Im letzten Programmpunkt diskutierten die Teilnehmer, was die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer spezifischen Wirtschaftsförderung für die Kreativen in den jeweiligen Städten und im Burgenland sein können. Sie wünschten sich, dass der Workshop nur der Auftakt zu einer künftig engeren Kooperation beim Thema Kultur- und Kreativwirtschaft sein solle.


© Matthias Mann E-Mail

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Juni 2020 - Online statt Amberg: 3. Partnermeeting bei STIMULART

Eigentlich wollten wir unsere europäischen Partner Ende Juni in Amberg treffen. Auf dem Programm stand das dritte große Partnermeeting, und natürlich hätten unsere Gastgeber uns gern ihre Stadt mit ihrer vitalen Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt. Wegen der Reisebeschränkungen durch die Covid-19-Pandemie trafen wir uns stattdessen am 30. Juni 2020 im virtuellen Raum – mit einer Reihe technischer Hürden, aber dennoch ergebnisorientiert.

Das Online-Treffen war Auftakt zum nächsten großen Arbeitsschritt, den im Rahmen von STIMULART nun alle Partnerstädte gehen: Aufbauend auf den umfangreichen Studien aus den ersten Projektmonaten entwickeln nun alle Beteiligten Strategien, um die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Stadtentwicklung im Allgemeinen voranzubringen. Die Universität Regensburg begleitet uns dabei mit wertvollen methodischen Tipps.

In Naumburg verfolgten das Partnermeeting neben den Mitarbeiterinnen aus dem Projektmanagement auch der stellvertretende Oberbürgermeister Armin Müller, Citymanagerin Sylvia Kühl, der Vorsitzende des Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., Mirko Kisser, sowie Christof Schreckenberg. Letzterer wird als Gesellschafter der Feldstärken mbH, einer Gesellschaft, die seit langem Kultur- und Kreativunternehmen berät, den Strategieprozess in Naumburg moderieren.

In einer Offline-Arbeitsphase haben wir herausgearbeitet, welche besonderen Stärken Naumburg in den Strategieprozess einbringt, welche Ziele sich bereits jetzt abzeichnen und wie die Auswirkungen von Covid-19 abzufedern sein könnten. Startschuss für die partizipativ angelegte Strategieentwicklung ist nach der Sommerpause.


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März 2020 - Zweiter STIMULART-Workshop: „Kreativ und erfolgreich arbeiten“

Einen Blick über den Tellerrand richteten Naumburger Kreative am 09. und 10. März 2020 im Rahmen des zweiten STIMULART-Workshops. Hier diskutierten Künstler, Musiker, Fotografen und Veranstaltungsmanager im Seminarraum des Naumburger Tageblatts über neue unternehmerische Konzepte.

„Der Workshop war ideal für Naumburger Künstler und Kreative, um ihre Netzwerke auszubauen. Die Teilnehmer konnten vertieftes Fachwissen erwerben über Methoden des Marketings, der Kundenansprache und Zielgruppenanalyse sowie zur Kalkulation für ihre kreativen Produkte“ bilanzierte Stefan Simon, Vorsitzender der KulturAkademie Naumburg. Er gehörte gemeinsam mit Citymanagerin Sylvia Kühl und dem Vorsitzenden des Branchenverbandes Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V., Mirko Kisser, zu den Referenten des Seminars. Alle drei waren im vergangenen November beim STIMULART-Partnertreffen im italienischen Vittorio Veneto dabei gewesen und hatten sich dort selbst umfangreich schulen lassen.

„Ich habe mich zum Seminar angemeldet, um mich unternehmerisch weiter zu verbessern“, sagte die Musikerin Irina Krümmling, „Tatsächlich nehme ich viele neue Ideen mit.“ Referent Mirko Kisser lobte die Offenheit und die Konzentration, mit der die Naumburger zwei Tage lang das Thema bearbeitet hatten. Das sei nicht selbstverständlich.

Neben neuen unternehmerischen Ideen, die die Teilnehmenden ausprobieren wollen, förderte die Veranstaltung auch weiteren Schulungsbedarf zutage. STIMULART wird versuchen, diesen in den folgenden Workshops aufzugreifen. Gefragt sind beispielsweise die Themen Social Media, Künstlersozialkasse und Urheberverwertungsrechte. Nicht zuletzt beschlossen die Kreativen, sich künftig enger zu vernetzen.


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Dezember 2019 - Mehr digitale Sichtbarkeit für Naumburgs Kreative

Die digitale Plattform inka+, eine Datenbank für die Kreativen des Burgenlandkreises

Die digitale Plattform inka+, eine Datenbank für die Kreativen des Burgenlandkreises, stand im Mittelpunkt zweier STIMULART-Workshops im Dezember. Entwickler Hoang Huy Tran, Geschäftsführer der Zeitzer Agentur Transmedial, stellte die Nutzungsmöglichkeiten der Plattform vor. Inzwischen haben schon einige Naumburger Akteure neue Profile bei inka+ angelegt.              

Wie geht es weiter?
Alle Kultur- und Kreativarbeiter sind eingeladen, sich den ersten „Pionieren“ anzuschließen und ein Profil auf inka+ anzulegen. Das pdf auf dieser Seite gibt Ihnen eine ausführliche Anleitung dazu. Wenn Sie an irgendeiner Stelle Fragen oder Probleme haben, melden Sie sich gerne im STIMULART-Büro unter stimulart@naumburg-stadt.de. Wenn Sie generelle Verbesserungsvorschläge haben, wenden Sie sich gerne direkt an Transmedial: info@transmedial.de.

Warum inka+
Als regionales Netzwerk bietet inka+ eine gute Möglichkeit, sich in ansprechendem Design zu präsentieren. Das unterscheidet inka von Kreativdatenbanken, die andere Städte angelegt haben, die aber gestalterisch deutlich abfallen, weniger „Werbeeffekt“ haben und bei google auch nicht gut gerankt werden (siehe z.B. Leipzig: https://www.kreativwirtschaft-leipzig.de/de/ ).

Inka+ ist kostenlos, und Basiseinträge (ohne zusätzliche Funktionen wie z.B. store) werden es auch künftig bleiben. Je mehr Kultur- und Kreativschaffende sich eintragen, umso besser funktioniert die Plattform auch zur Vernetzung vor Ort und desto höher wird sie bei google gerankt. Sie wird also immer besser auffindbar, je mehr Menschen sie nutzen.

Netzwerk Naumburg
Die bildende Künstlerin Anna Eckert war bereits so freundlich, ein Netzwerk „Naumburg“ auf inka+ anzulegen. Sie können diesem demnächst beitreten, sich dadurch lokal vernetzen und sich innerhalb des Netzwerks austauschen. Es ist in diesem Punkt ähnlich nutzbar wie etwa eine Facebook-Gruppe.

Was steuert STIMULART bei?
Wenn es eine nennenswerte Zahl von Einträgen aus Naumburg gibt, soll auf der Website der Stadt Naumburg, gut sichtbar, ein Button platziert werden (z.B. „Kreative Naumburger“ oder „Kreativdatenbank“), der Nutzer direkt zur Suchmaske von inka+ führt. Damit werden Kultur-und Kreativangebote für Interessenten von außen schnell und leicht auffindbar.

Langfristig möchten STIMULART auch ermöglichen, dass inka+ und der Online-Veranstaltungskalender der Stadt (bestenfalls auch weitere Termindatenbanken des Burgenlandkreises) miteinander kommunizieren und Veranstaltungshinweise bestenfalls nur noch an einer Stelle eingetragen werden müssen. Dabei sind aber verschiedene rechtliche Fragen zu berücksichtigen, sodass diese Pläne einige Zeit in Anspruch nehmen werden.

Wie trage ich mich ein?
Die Registrierung bei inka+ ist leicht und in wenigen Minuten erledigt. Hilfe bietet Ihnen das pdf auf dieser Seite.

Sie werden HIER zur inka+ Webpräsentation, www.inka.plus weitergeleitet.

Symbol Beschreibung Größe
Anleitung inka+
(c) Stadtverwaltung Naumburg(Saale)
0.6 MB

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Oktober 2019 - Erster Stimulart-Workshop | Potentiale und Projekte

Mit einem ganztätigen Workshop startete STIMULART am 16. Oktober in die praktische Phase. Im Nietzsche-Dokumentationszentrum, über den Dächern Naumburgs, diskutierten 26 Teilnehmer über Potentiale und Zukunftsvisionen der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt. Mit dabei waren Musiker, bildende Künstler, Werbefachleute, Fotografen, Tänzer, Informatiker ebenso wie Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaftsförderung und Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Bernward Küper spielte ebenfalls eine aktive Rolle. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Wingenfeld aus Regensburg, der seit vielen Jahren Kreativworkshops leitet.

Die Teilnehmer bewegten sich auf einer begehbaren Analysefläche. Sie betrachteten beispielgebende Projekte aus der Vergangenheit, entwickelten Ideen und Wünsche für die Zukunft und suchten nach Potentialen, um diese in die Realität umzusetzen. Dabei kamen viele kleinere Projekt- und Geschäftsideen zur Sprache. Es kristallisierten sich jedoch auch zwei Anliegen heraus, die eine größere Zahl von Kultur- und Kreativarbeitern anstrebt: Zum einen eine digitale Plattform, die Anbieter, Produkte und Dienstleistungen aus dem Wirtschaftszweig sichtbar macht. Zum anderen die Entwicklung eines Künstlerhauses beziehungsweise Co working-space für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Naumburg.

Für beide Projekte haben Interessengruppen bereits erste Ideen besprochen. Konkrete Veranstaltungen im Rahmen von STIMULART folgen.

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