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„Naumburger Klaviermusik“ verbindet Natur und Heimat

Naumburgerin Irina Krümmling im Klangzeit-Konzert

„Naumburger Klaviermusik“ verbindet Natur und Heimat
Pianistin Irina Krümmling

Louise Haenel de Cronenthal, Tochter des Naumburger Klavierbauers Julius Franz Haenel, war eine der ersten europaweit bekannten deutschen Komponistinnen und komponierte vor allem Opern und Symphonien. Ihr stark von der Romantik geprägter Stil führt den Zuhörer in die Welt der Gefühle und Träume ein. Ihre Salonstücke für Klavier zeugen von Liebe zur Natur und ihrer Heimat.

Nicht weniger bedeutend in der musikalischen Welt des 19. Jahrhunderts war der Naumburger Domkantor Otto Claudius, zu dessen Leben und Schaffen Otto Democh, ehemaliger Leiter des Claudius Männerchores, ausführlich recherchierte. Claudius‘ drei Nocturnes und „Variazioni brillanti“ sind die einzigen Klavierwerke, die heute noch erhalten sind. Sie beschreiben das Klavier als virtuoses und gleichzeitig sinnliches Instrument.

Reinhard Ohse, der von 1978 bis 1996 ebenfalls Domkantor in Naumburg war und das Klangzeit-Konzert im April auch persönlich besuchen wird, veröffentlichte 2014 ein „Naumburger Klavierbuch“. Dieser Klavierzyklus mit persönlichen Charakterstücken erzählt in musikalischer Sprache beispielsweise über Schulpforte, seine Enkelkinder, über Zuneigung oder Fantasiewelten und vieles mehr aus seiner Umgebung und dem Alltag.

Die drei Komponisten gehören durch ihre Werke und ihr Wirken zur Geschichte Naumburgs. In den klangvollen, virtuos-funkelnden und poetisch-sanften Stücken ist beispielsweise der Vogelgesang in den Weinbergen oder die Abtskapelle in Schulpforte zu erkennen. Das „Nachtlied“ erklingt und lässt den „Marsch der Hussiten“ folgen. „Das alles ist unsere Heimat, liebevoll umgesetzt in harmonische Klänge“, sagt die in Russland geborene Pianistin Irina Krümmling, die seit 2010 in Deutschland lebt und arbeitet. Hier ist sie als freischaffende Musikerin und als Klavierlehrerin tätig, konzertiert und ist seit 2012 im Vorstand des Vereins Kunst in Naumburg.

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt 12,-Euro. Ermäßigungsberechtigte zahlen 9,- Euro. Bei verbindlicher Voranmeldung werden ältere oder gehbehinderte Zuhörer kostenlos mit dem Taxi abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Dieser Dienst wird vom Naumburger Sanitätshaus rmcStolze ermöglicht. Der Kartenvorverkauf für das Konzert hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, 06618 Naumburg, Tel. 03445-273125, sowie in der Tourist-Information in Bad Kösen, Naumburger Str. 13b, Tel. 03445-273124 und Restkarten an der Abendkasse.

 

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Programmzettel 08.04.2017.pdf
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0.1 MB

© Heike Mattausch E-Mail

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Pianistin Irina Krümmling

Louise Haenel de Cronenthal, Tochter des Naumburger Klavierbauers Julius Franz Haenel, war eine der ersten europaweit bekannten deutschen Komponistinnen und komponierte vor allem Opern und Symphonien. Ihr stark von der Romantik geprägter Stil führt den Zuhörer in die Welt der Gefühle und Träume ein. Ihre Salonstücke für Klavier zeugen von Liebe zur Natur und ihrer Heimat.

Nicht weniger bedeutend in der musikalischen Welt des 19. Jahrhunderts war der Naumburger Domkantor Otto Claudius, zu dessen Leben und Schaffen Otto Democh, ehemaliger Leiter des Claudius Männerchores, ausführlich recherchierte. Claudius‘ drei Nocturnes und „Variazioni brillanti“ sind die einzigen Klavierwerke, die heute noch erhalten sind. Sie beschreiben das Klavier als virtuoses und gleichzeitig sinnliches Instrument.

Reinhard Ohse, der von 1978 bis 1996 ebenfalls Domkantor in Naumburg war und das Klangzeit-Konzert im April auch persönlich besuchen wird, veröffentlichte 2014 ein „Naumburger Klavierbuch“. Dieser Klavierzyklus mit persönlichen Charakterstücken erzählt in musikalischer Sprache beispielsweise über Schulpforte, seine Enkelkinder, über Zuneigung oder Fantasiewelten und vieles mehr aus seiner Umgebung und dem Alltag.

Die drei Komponisten gehören durch ihre Werke und ihr Wirken zur Geschichte Naumburgs. In den klangvollen, virtuos-funkelnden und poetisch-sanften Stücken ist beispielsweise der Vogelgesang in den Weinbergen oder die Abtskapelle in Schulpforte zu erkennen. Das „Nachtlied“ erklingt und lässt den „Marsch der Hussiten“ folgen. „Das alles ist unsere Heimat, liebevoll umgesetzt in harmonische Klänge“, sagt die in Russland geborene Pianistin Irina Krümmling, die seit 2010 in Deutschland lebt und arbeitet. Hier ist sie als freischaffende Musikerin und als Klavierlehrerin tätig, konzertiert und ist seit 2012 im Vorstand des Vereins Kunst in Naumburg.

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt 12,-Euro. Ermäßigungsberechtigte zahlen 9,- Euro. Bei verbindlicher Voranmeldung werden ältere oder gehbehinderte Zuhörer kostenlos mit dem Taxi abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Dieser Dienst wird vom Naumburger Sanitätshaus rmcStolze ermöglicht. Der Kartenvorverkauf für das Konzert hat bereits begonnen. Karten gibt es in der Tourist-Information Naumburg, Markt 6, 06618 Naumburg, Tel. 03445-273125, sowie in der Tourist-Information in Bad Kösen, Naumburger Str. 13b, Tel. 03445-273124 und Restkarten an der Abendkasse.

 

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