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Vokal, Beatbox, Orgel: Konzerterlebnis mit "Die Kinder vom See" am 21. Mai 2017

Konzert der Kulturreihe "Musik für Kinder"

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Die Mischung macht’s – auch beim nächsten Konzert der städtischen Kulturreihe „Musik für Kinder“, das am Sonntag, 21. Mai, um 15 Uhr veranstaltet wird. Die Mischung besteht hierbei aus A-cappella- und Orgelmusik – zwei Musikrichtungen, die nur anscheinend aus der Zeit gefallen sind. Mit dem Konzert „A cappella und Orgel“ beweisen die Musiker das Gegenteil. Die Stimmakrobaten sind hierbei „Die Kinder vom See“: Gregor, Johann und Steve, drei Musikstudenten aus Halle (Saale). Mit seinen Improvisationen wird Naumburgs Wenzelsorganist David Franke die Genres an der Hildebrandt-Orgel verschmelzen lassen.

Die angehenden Musiklehrer Gregor, Steve und Johann bezeichnen sich selber als musikalische Brückenbauer zwischen den Musikrichtungen. Klassik, Reggae, Balkan und Eigenkompositionen bringen sie mit. Dabei kommen sie ausschließlich mit vokalen Mitteln und einer Beatbox aus. Wenzelsorganist David Franke wird zu einigen ihrer Stücke improvisieren. Damit er dabei auch zu sehen ist, gibt es direkt vom Orgel-Spieltisch eine Übertragung auf die Leinwand im Kirchenraum. Im Anschluss können die Kinder David Franke direkt am imposanten Instrument besuchen und mit allen Künstlern ins Gespräch kommen.

Der Vorverkauf in der Tourist-Information hat bereits begonnen (Markt 6, 06618 Naumburg, Tel. 03445-273125). Der Eintritt für Vorschulinder beträgt 2,50 €, Schüler bis 14 Jahre zahlen 4,00 € pro Konzert. Erwachsene zahlen 9,00 € in Begleitung von Kindern, ansonsten 12,00 €. Es besteht die Möglichkeit, für das Konzert eine kleine Familienkarte (13,00 €: ein Erwachsener mit bis zu drei Kindern) und eine große Familienkarte (22,00 €: zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder) zu erwerben.

 

Zur Band „Die Kinder vom See“

Man treffe sich zu dritt an einem verborgenen See, nehme eine gehörige Portion musikalisches Talent angereichert mit einer Prise Früherziehung, ein paar Angeln, drei Klappstühle, lasse alles ein paar Tage im See gemeinsam ziehen, noch ein paar Mal umrühren und, tadaaa, schon ist es angerichtet: Die Kinder vom See.

So oder ähnlich muss es vor zwei Jahren passiert sein. Seitdem streifen Gregor, Steve und Johann durch die Lande, um als musikalische Brückenbauer mit ein paar eingestaubten Genregrenzen aufzuräumen. Der ereignisreiche Ausflug zum See trägt bis heute Früchte, und die drei zu jedem Auftritt ihre treuen Klappstühle - damit überall Seeatmosphäre aufkommt. Wo sind die Klappstühle in den letzten Jahren nicht überall gewesen: Vor Jung wie Alt, im Norden auf Poetry-Slams, im Süden in Kirchen, im Westen auf Festivals und im Osten sowieso, denn da sind sie Zuhause, alle drei, in Halle an der Saale. Als bunte Hunde verkleidet, sitzen sie hier den lieben langen Tag im Musiklabor und feilen an innovativen Klangexperimenten. Heraus kommt ein Mix aus tanzbaren acapella Coversongs und Eigenkompositionen stilistisch zu verorten zwischen Renaissance und Hip Hop (inklusive Hits der 80er und 90er Jahre, Reggea, Balkan, Drum 'n Bass und andere), ein eigenes Genre: Kinder-vom-See-Style, neu, unbekannt, innovativ und vor allen Dingen ausschließlich mit vokalen Mitteln und ohne technische Hilfen produziert und vorgetragen. Als Verstärker dienen die Freude an der Musik, die Freundschaft zueinander und das gemeinsame Ziel: Eine interkulturell-musikalische Austauschreise nach Jamaika. Bis es soweit ist, geht es weiter an den See, den Genres an den Kragen.

© Felix Prescher E-Mail

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