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Finale des Naumburger Orgelsommers: Zwei französische Orgelvirtuosen an einem Abend

Mehr als 400 Kilometer liegen zwischen ihren Wirkungsstätten in Nancy und Rouen. Am Freitag, dem 28. August 2026, sind die beiden französischen Orgelvirtuosen Johann Vexo und Jean-Baptiste Monnot gemeinsam in Naumburg zu erleben. Zum großen Finale des Internationalen Orgelsommers gastieren damit gleich zwei herausragende französische Organisten an der Hildebrandt-Orgel der Stadtkirche St. Wenzel. Auch für die beiden Musiker selbst ist der Abend eine Premiere: Erstmals sind Vexo und Monnot gemeinsam in einem Doppelkonzert zu erleben.

Das Abschlusskonzert greift zugleich noch einmal das diesjährige Festivalmotto „Echos aus sechs Jahrhunderten – 600 Jahre St. Wenzel, 280 davon mit der Stimme Bachs“ auf. In zwei Konzerthälften führt der Abend durch rund 350 Jahre Musikgeschichte: vom Übergang der Renaissance zum Barock über Johann Sebastian Bach und die Romantik bis an die Schwelle zur Moderne. In der Pause lädt ein Sektausschank dazu ein, gemeinsam auf den Abschluss des diesjährigen Orgelsommers anzustoßen.

Johann Vexo gestaltet die erste Konzerthälfte und führt von den Höhepunkten der norddeutschen Orgelkunst bis zu Johann Sebastian Bach. Zum Höhepunkt wird dabei Bachs großes Cembalokonzert D-Dur BWV 1054, das in einer Transkription für Orgel erklingt und in dieser Form erstmals in Naumburg zu hören sein wird.

Vexo war bereits mit 25 Jahren Organist an der Chororgel von Notre-Dame de Paris und ist heute Titularorganist der Cavaillé-Coll-Orgel der Kathedrale von Nancy sowie Professor in Straßburg. Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf bedeutende Podien in Europa, Nordamerika, Australien und Russland.

Nach der Pause führt Jean-Baptiste Monnot das Instrument weit über seine eigene Entstehungszeit hinaus. Mit eigenen Transkriptionen von Werken Alexander Skrjabins sowie Musik von Louis Vierne und César Franck entführt er das Publikum in die opulenten Klangwelten der französischen Romantik und frühen Moderne. Zugleich macht seine Programmauswahl hörbar, wie weit die klanglichen Möglichkeiten der 1746 vollendeten Hildebrandt-Orgel über die Musik ihrer eigenen Epoche hinausreichen.

Monnot ist Titularorganist der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel von Saint-Ouen in Rouen. Er studierte am Pariser Conservatoire bei Olivier Latry und Michel Bouvard und war zehn Jahre lang Assistent des legendären Jean Guillou an Saint-Eustache in Paris. Als Konzertorganist gastiert er international und war bereits in früheren Jahren in St. Wenzel zu erleben.

„Gerade beim Abschlusskonzert möchte ich die Hildebrandt-Orgel noch einmal von Seiten zeigen, die man vielleicht nicht unbedingt von ihr erwartet. Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich ihre barocke Klangsprache mit der französischen Romantik und sogar mit Skrjabin verbindet – Musik, die bei ihrer Erbauung noch weit in der Zukunft lag“, sagt Wenzelsorganist und Festivalleiter Nicolas Berndt.

Das Abschlusskonzert beginnt am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Wenzel. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Zwischen den beiden Konzerthälften findet ein Sektausschank statt.

Der Eintritt beträgt 16 Euro, ermäßigt 12 Euro. Karten sind im Online-Vorverkauf unter Naumburg.Shop sowie in der Tourist-Information Naumburg (Markt 6, Tel.: 03445-273125, E-Mail: tourismus@naumburg-stadt.de) und an der Abendkasse erhältlich.

 

© Linda Ehrlich E-Mail

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Finale des Naumburger Orgelsommers: Zwei französische Orgelvirtuosen an einem Abend

Mehr als 400 Kilometer liegen zwischen ihren Wirkungsstätten in Nancy und Rouen. Am Freitag, dem 28. August 2026, sind die beiden französischen Orgelvirtuosen Johann Vexo und Jean-Baptiste Monnot gemeinsam in Naumburg zu erleben. Zum großen Finale des Internationalen Orgelsommers gastieren damit gleich zwei herausragende französische Organisten an der Hildebrandt-Orgel der Stadtkirche St. Wenzel. Auch für die beiden Musiker selbst ist der Abend eine Premiere: Erstmals sind Vexo und Monnot gemeinsam in einem Doppelkonzert zu erleben.

Das Abschlusskonzert greift zugleich noch einmal das diesjährige Festivalmotto „Echos aus sechs Jahrhunderten – 600 Jahre St. Wenzel, 280 davon mit der Stimme Bachs“ auf. In zwei Konzerthälften führt der Abend durch rund 350 Jahre Musikgeschichte: vom Übergang der Renaissance zum Barock über Johann Sebastian Bach und die Romantik bis an die Schwelle zur Moderne. In der Pause lädt ein Sektausschank dazu ein, gemeinsam auf den Abschluss des diesjährigen Orgelsommers anzustoßen.

Johann Vexo gestaltet die erste Konzerthälfte und führt von den Höhepunkten der norddeutschen Orgelkunst bis zu Johann Sebastian Bach. Zum Höhepunkt wird dabei Bachs großes Cembalokonzert D-Dur BWV 1054, das in einer Transkription für Orgel erklingt und in dieser Form erstmals in Naumburg zu hören sein wird.

Vexo war bereits mit 25 Jahren Organist an der Chororgel von Notre-Dame de Paris und ist heute Titularorganist der Cavaillé-Coll-Orgel der Kathedrale von Nancy sowie Professor in Straßburg. Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf bedeutende Podien in Europa, Nordamerika, Australien und Russland.

Nach der Pause führt Jean-Baptiste Monnot das Instrument weit über seine eigene Entstehungszeit hinaus. Mit eigenen Transkriptionen von Werken Alexander Skrjabins sowie Musik von Louis Vierne und César Franck entführt er das Publikum in die opulenten Klangwelten der französischen Romantik und frühen Moderne. Zugleich macht seine Programmauswahl hörbar, wie weit die klanglichen Möglichkeiten der 1746 vollendeten Hildebrandt-Orgel über die Musik ihrer eigenen Epoche hinausreichen.

Monnot ist Titularorganist der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel von Saint-Ouen in Rouen. Er studierte am Pariser Conservatoire bei Olivier Latry und Michel Bouvard und war zehn Jahre lang Assistent des legendären Jean Guillou an Saint-Eustache in Paris. Als Konzertorganist gastiert er international und war bereits in früheren Jahren in St. Wenzel zu erleben.

„Gerade beim Abschlusskonzert möchte ich die Hildebrandt-Orgel noch einmal von Seiten zeigen, die man vielleicht nicht unbedingt von ihr erwartet. Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich ihre barocke Klangsprache mit der französischen Romantik und sogar mit Skrjabin verbindet – Musik, die bei ihrer Erbauung noch weit in der Zukunft lag“, sagt Wenzelsorganist und Festivalleiter Nicolas Berndt.

Das Abschlusskonzert beginnt am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Wenzel. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Zwischen den beiden Konzerthälften findet ein Sektausschank statt.

Der Eintritt beträgt 16 Euro, ermäßigt 12 Euro. Karten sind im Online-Vorverkauf unter Naumburg.Shop sowie in der Tourist-Information Naumburg (Markt 6, Tel.: 03445-273125, E-Mail: tourismus@naumburg-stadt.de) und an der Abendkasse erhältlich.

 

25.08.2026

© Linda Ehrlich E-Mail