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Breiterer Schutzschirm für Auszubildende - Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" ausgeweitet und verlängert

Mit einem umfassenden Programm will die Bundesregierung Ausbildungsplätze sichern, die von der Pandemie bedroht sind.

Breiterer Schutzschirm für Auszubildende - Bundesprogramm 'Ausbildungsplätze sichern' ausgeweitet und verlängert

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt. So sind aktuell viele Ausbildungsbetriebe, aufgrund finanzieller Einbußen und einer unsicheren wirtschaftlichen Lage durch die Corona-Krise bedingt, vor besondere Herausforderungen gestellt. Dies trifft auch viele junge Menschen, die vor dem Beginn einer Berufsausbildung stehen oder die sich in einer Ausbildung befinden. 

Deshalb setzt sich die Bundesregierung mit Unterstützungsprogrammen ein - sie stärkt die berufliche Ausbildung aber auch unabhängig von Corona. So hat sie nun auch den mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ gespannten Schutzschirm für Auszubildende verlängert und erweitert. Dadurch wird nun auch das Ausbildungsjahr 2021/2022 mit einbezogen. 

Ausbildungs- und Übernahmeprämien werden verdoppelt

Die Bundesregierung hatte im August 2020 das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ gestartet. Dadurch werden bisher schon kleine und mittlere Unternehmen gefördert, die von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Sie erhalten Prämien, wenn sie Auszubildende im bisherigen oder größeren Umfang neu einstellen oder aus insolventen Betrieben übernehmen. 

Diese Prämien wurden nun durch die Bundesregierung verdoppelt: 

⇒ So beträgt die Ausbildungsprämie ab 01. Juni 2021 statt 2.000,00 EURO 4.000,00 EURO je                              Ausbildungsvertrag , wenn die Zahl der neu eingestellten Auszubildenden konstant bleibt. 

⇒ Die Ausbildungsprämie plus, die gezahlt wird, wenn die Zahl der Auszubildenden erhöht wird, wird            künftig statt bei 3.000,00 EURO bei 6.000,00 EURO liegen. 

Zahl der Unternehmen wird ausgeweitet

Gleichzeitig sollen die Hilfen künftig mehr Unternehmen zugutekommen. Konnten bisher kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern die Ausbildungsprämien beantragen, so können es ab dem 01. Juni 2021 Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern.

Wie bislang auch geht es um Betriebe, die in erheblichem Umfang durch die Corona-Krise getroffen sind, weil sie beispielsweise Kurzarbeit durchführen müssen oder erhebliche Umsatzeinbußen haben.

Auch die Übernahmeprämie, die für die Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben gezahlt wird, wird verdoppelt: Statt wie bisher 3.000,00 EURO beträgt diese Prämie künftig 6.000,00 EURO für jeden Ausbildungsvertrag. Diese können alle Unternehmen erhalten - unabhängig von der Betriebsgröße.

Zusätzliche finanzielle Hilfen

Der Anreiz, Auszubildende und ihre Ausbilder trotz Kurzarbeit im Betrieb zu halten, wird ebenfalls verbessert. Zukünftig wird es deshalb nicht nur einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung geben, sondern auch einen Zuschuss zur Ausbildervergütung.

Zusätzlich wird ein Lockdown-II-Sonderzuschuss in Höhe von 1.000,00 EURO für ausbildende Kleinstunternehmen eingeführt. Dieser greift, wenn der Ausbildungsbetrieb im aktuellen Lockdown seine Geschäftstätigkeit nicht oder nur noch in geringem Umfang (wie z. B. beim Außerhausverkauf von Restaurants) wahrnehmen durfte und die Ausbildung dennoch fortgeführt hat.

Zuschüsse für Prüfungs-Vorbereitungen
 
Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung Auszubildende in diesem Jahr bei ihrer Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. So erhalten Betriebe Zuschüsse zu den Kosten für externe Vorbereitungslehrgänge. Voraussetzung ist, dass sie ihren Auszubildenden Plätze in solchen - auch digitalen - Lehrgängen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ der Bundesregierung finden Sie auch hier.

Auch finden Sie Fragen und Antworten darauf, wie der Bund konkret die berufliche Ausbildung fördert (Antworten auf nachfolgende Fragen: Was macht die duale Ausbildung so besonders und wie wird sie gestärkt?, Wie werden Ausbildungsbetriebe und Auszubildende während der Corona-Pandemie unterstützt?, Wie fördert der Bund die Digitalisierung der beruflichen Ausbildung? und Welche Anreize hat der Bund geschaffen, um die Attraktivität und Qualität der beruflichen Ausbildung zu fördern?) hier.

Im Folgenden veröffentlichen wir Ihnen zugleich auch die Pressemitteilung 051/2021 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 17.03.2021 zum Thema "Breiterer Schutzschirm für Ausbildungsplätze - Bundesprogramm wird verlängert und verbessert" als pdf-Datei.

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Pressemitteilung 051-2021 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 17-03-2021 zum Thema Breiterer Schutzschirm für Ausbildungsplätze....pdf
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© Anke Fritsche E-Mail

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