Förderung des Projektes 'Touristische Erschließung Kloster Pforta'
Ein erfreuliches Weihnachtsgeschenk bekam die Stiftung Kloster Pforta sowie die Stadt Naumburg vom Land Sachsen-Anhalt etwas nachträglich überreicht. Der Fördermittelbescheid für das Projekt ‚Touristische Erschließung Kloster Pforta‘ kam kurz nach dem Fest ins Haus. Der Prokurator der Stiftung Maik Reichel hatte deswegen in dieser Woche zu einem Pressegespräch geladen.
„Der Bescheid bedeutet eine absolute Aufwertung des gesamten Areals", unterstrich Reichel die positive Nachricht. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Naumburg und der Stiftung Kloster Pforta wird mit immerhin 2,9 Mio. € vom Land unterstützt und über so genannte GRW-Mittel zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" finanziert. Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper hob ein Ziel des Projekts, den „Schulbetrieb der Landesschule Pforta mit der touristischen Erschließung in Einklang zu bringen", hervor.
Da die Stiftung, neben der Förderung, Eigenmittel in Höhe von über 660 000 € zur Verfügung stellt, geht es um ein Gesamtvolumen von fast 3,6 Mio. €. Damit sollen unter anderem zwei dem Verfall preisgegebene Gebäude abgerissen werden. Die Freiflächen werden genutzt, um einen Obst- sowie einen Kräuter- und einen Rebgarten zu schaffen. Hauptaugenmerk wird allerdings auf die Modernisierung des Besucherempfangszentrums gelegt. Ein Themenspielplatz ‚Saalemönche‘ steht ebenso in der Planung wie die Erweiterung der Toranlage (Eingangstor) und der Parkplatz zum Empfangszentrum.
Im März werden die ersten Baufahrzeuge vorfahren und mit den Arbeiten beginnen. Die gesamte Umsetzung des Projektes soll Ende 2015 abgeschlossen sein.








