Zwischenziel erreicht! Naumburger Dom und hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut von Kultusministerkonferenz nominiert

  • Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper freute sich über die positive Kunde der Bundesregierung (Foto: Torsten Biel; Copyright: Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut)
    Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper freute sich über die positive Kunde der Bundesregierung (Foto: Torsten Biel; Copyright: Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut).
  • Die Kern- und Pufferzone des Antrags mit dem Titel "Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut"
    Die Kern- und Pufferzone des Antrags mit dem Titel "Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut".
  • Das Logo zum Welterbe-Antrag der Saale-Unstrut-Region
    Das Logo zum Welterbe-Antrag der Saale-Unstrut-Region.

Mit Begeisterung hat Naumburg, die Region und der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut die Nachricht am Nachmittag des 23. Januars aufgenommen, dass die Kultusministerkonferenz der Länder die Region an Saale und Unstrut für eine Aufnahme auf die UNESCO-Welterbeliste nominiert hat. Neben der Domstadt erhielt ebenso die Speicherstadt Hamburg eine Nominierung.

Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper und Vorsitzender des Fördervereins erklärte dazu: "Wir freuen uns sehr über die Nominierung, haben allerdings auch damit gerechnet, da wir einen gut vorbereiteten Antrag abgegeben haben.
Wir haben nun einen Teil der Arbeit geschafft, müssen die Bewerbung allerdings weiter forcieren. Es ist wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in der Saale-Unstrut-Region den Antrag in den nächsten Monaten weiter unterstützen. Deswegen rücken wir nun noch mehr die Öffentlichkeitsarbeit in den Fokus; unter anderem wird am 5. April ein großer Welterbe-Wandertag im Antragsgebiet veranstaltet. Wir laden schon jetzt alle Interessierten ein!"

In einer offiziellen Pressemitteilung des Landes Sachsen-Anhalt zeigte sich Kultusminister Stephan Dorgerloh erfreut und zuversichtlich, "dass wir damit dem Welterbetitel wieder ein Stück näher gekommen sind. Die Kulturlandschaft um Saale und Unstrut darf für sich den Anspruch erheben, von einzigartiger Bedeutung für das Verständnis der Epoche des europäischen Hochmittelalters zu sein." Die besondere Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser Region seien dem Land Sachsen-Anhalt und den Entscheidungsträgern vor Ort seit langem bekannt. „Jetzt warten wir mit großer Spannung auf die Entscheidung und drücken alle Daumen", so der Kultusminister. (Die gesamt Mitteilung finden Sie unten im Anhang der Meldung.)

Oberbürgermeister Küper ist in diesem Moment wichtig, sich schon jetzt bei allen Beteiligten zu bedanken, die sich seit vielen Jahren für den Antrag stark gemacht haben: "Mein besonderer Dank gilt dabei dem Förderverein an Saale und Unstrut, der seit 2008 aktiv ist."

Weitere Informationen zum Antrag finden Sie unter www.welterbeansaaleundunstrut.de .

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