Kunst, Kultur und Literatur | Sport, Freizeit, Gesundheit

Schwarz gemalt und Weiß gewaschen

Schwarz und Weiß bilden Extreme: Weiß reflektiert das gesamte sichtbare Spektrum des Lichts, Schwarz absorbiert es. Schwarz und Weiß bilden den größtmöglichen Gegensatz, den härtesten Kontrast, ein kategorisches Entweder/Oder. Dies gilt auch für die mit den Farben verbundenen Bedeutungen. Schwarz wird häufig mit Tod und Trauer in Verbindung gebracht, oder, davon abgeleitet, mit Seriosität, Ernst, Macht, Gewalt und Geschäft. Im Kontext von Weiß tauchen die Stichwörter Reinheit, Unschuld, Kälte und Vollkommenheit auf – und seltsamerweise ebenfalls: Tod. Diese – europäisch geprägten – Bedeutungsfelder sind kulturell definiert, über Jahrhunderte durch Erfahrungen und Traditionen verfestigt. Sie sind auch heute noch – obwohl in vielfach abgeschwächter Form – an Alltagsgegenständen ablesbar. Die Sonderausstellung geht anhand einiger beispielhaften Objekte der Frage nach, warum manche Dinge vorzugsweiße schwarz oder weiß sind, welche Assoziationen diese Farben hervorrufen und welche Botschaften sie transportieren.

Termin

Preisinformation

3,00 Euro / ermäßigt 2,00 Euro Frei für Personen unter 18 Jahren und Schulklassen

Veranstaltungsort

    • Stadtmuseum Hohe Lilie
    • Markt 18
    • 06618 Naumburg
    • 03445 200648
    • 03445 6990235
    • post@museumnaumburg.de
    • http://www.museumnaumburg.de
    • Das Haus zur "Hohen Lilie" ist eines der bemerkenswertesten Bürgerhäuser der Naumburger Altstadt. Der Straßenseitige Turm (eine sog. "Kemenate") wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, zwei Anbauten stammen wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert, ein vierter Erweiterungsbau stammt aus der Barockzeit. Damit ist die "Hohe Lilie" eines der ältesten innerstädtischen Museumsgebäude Deutschlands. Das preisgekrönte Museum zeigt die Spuren der 750 Jahre dauernden Nutzung, ergänzt durch Kapitel der Stadtgeschichte, die Exemplarisch das Werden und Bestehen einer bürgerlichen Kommune als sinnliches und intellektuelles Erlebnis erfahrbar machen.

Veranstalter

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Veranstaltungskalender Stadt Naumburg
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Schwarz gemalt und Weiß gewaschen

Schwarz und Weiß bilden Extreme: Weiß reflektiert das gesamte sichtbare Spektrum des Lichts, Schwarz absorbiert es. Schwarz und Weiß bilden den größtmöglichen Gegensatz, den härtesten Kontrast, ein kategorisches Entweder/Oder. Dies gilt auch für die mit den Farben verbundenen Bedeutungen. Schwarz wird häufig mit Tod und Trauer in Verbindung gebracht, oder, davon abgeleitet, mit Seriosität, Ernst, Macht, Gewalt und Geschäft. Im Kontext von Weiß tauchen die Stichwörter Reinheit, Unschuld, Kälte und Vollkommenheit auf – und seltsamerweise ebenfalls: Tod. Diese – europäisch geprägten – Bedeutungsfelder sind kulturell definiert, über Jahrhunderte durch Erfahrungen und Traditionen verfestigt. Sie sind auch heute noch – obwohl in vielfach abgeschwächter Form – an Alltagsgegenständen ablesbar. Die Sonderausstellung geht anhand einiger beispielhaften Objekte der Frage nach, warum manche Dinge vorzugsweiße schwarz oder weiß sind, welche Assoziationen diese Farben hervorrufen und welche Botschaften sie transportieren.

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Preisinformation

3,00 Euro / ermäßigt 2,00 Euro Frei für Personen unter 18 Jahren und Schulklassen

Veranstaltungsort

    • Stadtmuseum Hohe Lilie
    • Markt 18
    • 06618 Naumburg
    • 03445 200648
    • 03445 6990235
    • post@museumnaumburg.de
    • http://www.museumnaumburg.de
    • Das Haus zur "Hohen Lilie" ist eines der bemerkenswertesten Bürgerhäuser der Naumburger Altstadt. Der Straßenseitige Turm (eine sog. "Kemenate") wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, zwei Anbauten stammen wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert, ein vierter Erweiterungsbau stammt aus der Barockzeit. Damit ist die "Hohe Lilie" eines der ältesten innerstädtischen Museumsgebäude Deutschlands. Das preisgekrönte Museum zeigt die Spuren der 750 Jahre dauernden Nutzung, ergänzt durch Kapitel der Stadtgeschichte, die Exemplarisch das Werden und Bestehen einer bürgerlichen Kommune als sinnliches und intellektuelles Erlebnis erfahrbar machen.

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