STARTSEITE | AKTUELLES (deaktiviert) | KULTUR - AKTUELL (STARTSEITE KULTUR)

Ausstellung „ZeitRäume“ von Dipa Doreen Wolff in der Rathausgalerie wieder geöffnet - Midissage am 24.09.21 | 17 Uhr

ZeitRäume ©Dipa Doreen Wolff

Auf Grund der Corona-Pandemie konnte die Ausstellung „ZeitRäume“ von Dipa Doreen Wolff in der Naumburger Rathausgalerie nie offiziell eröffnet werden. Sie war nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zugänglich. Mit der Öffnung des Rathauses für die Öffentlichkeit sind nun die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen. Am 24. September, ab 17 Uhr können Interessierte im Rahmen der Midissage mit der Künstlerin ins Gespräch kommen. 

Dipa Doreen Wolff zeigt Werke aus verschiedenen Epochen ihres Schaffens, wie Skulpturen oder Acrylgemälde. "Ich schaffe für einen kurzen Moment ZeitRäume. Räume zum Verweilen, Objekte zum Ansehen, Wege zum Verwirklichen, Farbtöne zum Versinken" - so beschreibt sie ihre Ausstellung in eigenen Worten. Die Künstlerin wurde als Doreen Wolff 1976 in Naumburg geboren. Den Namen Dipa nahm sie in einer spirituellen Zeremonie an. Zunächst begann sie das Studium zum Bauingenieur an der Bauhaus Universität in Weimar und wechselte anschließend an die Friedrich-Schiller-Universität nach Jena, um Kunstgeschichte, Archäologie und Psychologie zu studieren. Im Jahr 2005 zog sie nach Dresden ins Künstlerhaus Loschwitz. Bereits seit 2006 unternimmt sie regelmäßig längere Arbeitsaufenthalte in eine thailändische Buddha-Gießerei zum Modellieren und Gießen von Bronzeplastiken. Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Malerin und Bildhauerin.

Angesichts ihrer Reisen, bei denen sie fremde Kulturen kennenlernte, und ihrer ganz persönlichen Erlebnisse hat Doreen Wolff viele innere Verwandlungen durchlaufen, die sich in ihrer Kunst widerspiegeln. So beschäftigte sie sich in ihrer Malerei zunächst ausschließlich mit dem Menschen, seiner Mimik, seiner Gestik und seinen Akten. Dabei ist sie auch immer auf Spurensuche nach sich selbst. Der Tod ihrer Tochter Lucy-Lee lässt sie vor einem Haufen Splitter ihrer Seele stehen. Sie schafft eine Vielzahl getupfter Werke, Mosaike aus Seelensplittern, die an die Arbeiten der Aborigines oder des Meißner Pointilisten Paul Baum erinnern. Danach entstehen Werke, die mit viel Wasser und Acrylfarbe auf Leinwand die Farben miteinander korrespondieren lassen. Sie sind Ausdruck der Harmonie und des Einklangs mit dem Leben.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen. Diese sind Montag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr.

© Matthias Mann E-Mail

Zurück