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Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Bad Kösen

Kongress zur literarischen Bedeutung Karl Mays

Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Bad Kösen

Rund 200 Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft tagten vom 5. bis zum 8. Oktober im „Mutigen Ritter“ in Bad Kösen. Neben der Mitgliederversammlung am 7. Oktober standen viele Fachvorträge auf dem Programm. Oberbürgermeister Küper hieß den Vorsitzenden der Karl-May-Gesellschaft, Herrn Dr. Johannes Zeilinger, sowie Mitglieder des Vorstands in seinem Amtszimmer willkommen.

Gruppierungen zu und um Karl May gibt es viele. Die im Jahr 1969 gegründete Karl-May Gesellschaft versteht sich ausdrücklich als literarische Gesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat das literarische Werk Karl Mays zu erschließen und zu bewahren, sein Leben zu erforschen und zu dokumentieren und ihm und seinem Werk einen angemessenen Platz in der Literaturgeschichte zu verschaffen. Darüber hinaus möchte sie dazu beitragen, dass sowohl der Schriftsteller als auch sein Werk in der Öffentlichkeit lebendig bleiben.

Lange galt Karl May als Volksschriftsteller, seine Romane und Erzählungen wurden als Trivialliteratur abgetan. Inzwischen sei Karl May aber auch an den Universitäten angekommen, so weiß man aus dem Vorstand der Karl-May-Gesellschaft zu berichten. Zu seinen Werken forschen Germanisten, Linguisten und Ethnologen. Die Bedeutung seiner Werke als kulturelles Erbe ist heute unbestritten. Besonders hervorzuheben ist auch sein pazifistischer Ansatz sowie der respektvolle Umgang mit außereuropäischen Kulturen.

Die meisten Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Der letzte Neuzugang der Gesellschaft ist allerdings irakischer Kurde. Ihm hat es das Werk von Karl May so angetan hat, dass er „Durchs wilde Kurdistan“ ins Kurdische übersetzt hat.

Weitere Informationen zur Karl-May-Gesellschaft

 

© Nicola Rouette-Lauer E-Mail

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